BUND-Naturfoto-AG spendet Tannenkrüger für den Museumsgarten

Rund um den Apfeltag der Lemgoer Gruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland präsentierte sich im vorigen Herbst die Naturfoto-AG der Ortsgruppe mit einer Fotoausstellung zum Thema Lebensraum Streuobstwiese. Nun haben die Fotoaktivisten als kleines Dankeschön für die Bereitstellung der Räume und der Unterstützung beim Aufbau der Ausstellung einen Apfelbaum der Sorte Tannenkrüger und eine selbst gestaltete Infotafel gespendet. Museumswart Dieter Helbig packte fleißig bei der Pflanzung mit an. 
 
In der Presseerklärung der Foto-AG erklärt wird erklärt warum man ausgerechnet die Sorte Tannenkrüger ausgewählt hat. Es handelt sich um eine lokale Sorte, die 1905 vom Züchter Cronemeyer auf dem Hof Tannenkrug in Leopoldshöhe aus Samen der Goldparmäne gezogen wurde.  Die Goldparmäne ist eine uralte englische Sorte, die schon vor 1700 weit verbreitet war und auch als Königin der Renetten bezeichnet wird. Der Tannenkrüger hat viel Ähnlichkeit mit der englischen Goldparmäne. Dies gilt für die Form, für die Farbgebungen aber auch für positive Eigenschaften wie hoher Ertrag, Geschmack, Eignung als Tafelapfel und für alle sonstigen Zwecke wie Backen, Dörren oder Mosten. Zudem ist der Tannenkrüger wie die Goldparmäe für Apfelallergiker meist verträglich. Dazu kommt auch noch, dass sich der Tannenkrüger seinem Lebensumfeld besser angepasst hat. Im Unterschied zur Goldparmäne ist der Baum sehr robust und der Apfel bei weitem nicht so schorfanfällig wie die Goldparmäne. Nach Auffassung des BUND Lemgo ist dies eine Sorte die in keinem lippischen Garten fehlen sollte. Museumsleiter Jürgen Scheffler und Hauswart Dieter Helbig freuen sich über die Spende. Bereichert sie doch ihren naturnahen Garten den viele Museumsbesucher genießen um hier einmal auszuspannen. 

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Dies ist ein hierwech Gastbeitrag.


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