Gemeinwohlökonomie – Damit sollte man sich beschäftigen

Christian Felber, österreichischer Publizist, Aktivist und Wissenschaftler, stellte auf der Feier zum 35jährigen Jubiläum von Greenpeace Bielefeld das Konzept der Gemeinwohlökonomie vor.
Wesentlich war für mich die Erinnerung daran, dass in fast allen Verfassungen der westlichen Staaten festgelegt ist, dass die Wirtschaft in erster Linie dem Gemeinwohl zu dienen hat!!!

Geld bzw. Kapital ist somit Mittel des Wirtschaftens und nicht Ziel oder Zweck.
Nimmt man es genau, so sind somit viele Unternehmen verfassungswidrig, auch die Äußerungen der meisten Politiker bezüglich der Wirtschaft dienen nicht dem Gemeinwohl, sondern den Interessen der Konzerne.

Schade ist nur, dass das alles nicht einklagbar ist, da die Formulierungen in den Verfassungen zu allgemein gehalten sind und bisher nicht durch Gesetze konkretisiert wurden.
Die Thematik ist auch insofern spannend, da die Theorieebene inzwischen nicht mehr alleine steht, sondern sich weit über 1000 Unternehmen bisher auf den Weg zur Gemeinwohlökonomie gemacht haben.

Eine Entwicklung, die man sich auch in Lippe und Umgebung aufgrund der Regionalisierungsbestrebungen vorstellen könnte!

In Bielefeld wird wohl in naher Zukunft ein Unterstützerkreis gegründet werden. Lipper waren leider bei der Veranstaltung nur sehr spärlich vertreten.

Wer Näheres über Christian Felber und die Gemeinwohlökonomie lesen möchte, clicke auf
https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Felber.

Das Konzept ist natürlich noch nicht vollständig ausgearbeitet, scheint mir aber einen Weg zu weisen, der einer Gesellschaft angemessener ist als der derzeitige Kapitalismus, zumal angeblich 88% der Bundesbürger mit unserem Wirtschaftssystem nicht einverstanden sind.

Wer Interesse an einer Auseinandersetzung mit der Thematik hat, wende sich bitte an J.Floerkemeier [at] t-online.de


Jobst Flörkemeier
Über den Autor Jobst Flörkemeier
Ich bin ein parteipolitisch unabhängiger Mensch, der das Motto "Global denken, lokal handeln" für sehr hilfreich hält. Ich bin der Überzeugung, dass wir nur durch einen Lebensstil, der attraktiv und gleichzeitig zukunftsfähig ist, eine Welt schaffen können, die für alle Menschen lebenswert ist.


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