Tiergesundheit im Ökolandbau

Foto: BUND Lemgo
Foto: BUND Lemgo

Pressebericht des BUND Lemgo: Vielleicht nutzen Sie ja die Information von AID um einmal darauf aufmerksam zu werden, dass die ökologische, artgerechte Tierhaltung für das Tierwohl enorme Vorteile hat. Wir als BUND Lemgo wünschen uns, dass der Verbraucher durch entsprechendes Kaufverhalten diese Tierhaltung unterstützt.

Auch in Lippe gibt es z.B. mit Konzepten wie das Lippische Weideschwein (https://seekty.com/de/bega/lebensmittelgeschaft/hofladen-am-berggarten/)

Haltungsformen, die artgerecht sind. Auch hier wäre wünschenswert, dass noch mehr landwirtschaftliche Betriebe auf solche Haltungsformen umsteigen und dass Käufer durch ihr Verhalten diesen Umstieg honorieren.

Der Bericht von AID: „Der Anteil von Sauen mit Lahmheiten liegt bei ökologischen Haltungsbedingungen deutlich niedriger als bei Tieren aus konventionellen Haltungssystemen. Das ist das Ergebnis einer dreijährigen Studie des Thünen-Instituts für Ökologischen Landbau in Trenthorst, in der die Wissenschaftler erstmals fundierte Zahlen zum Auftreten von Lahmheiten in der ökologischen Sauenhaltung ermittelten.

Insgesamt untersuchten die Wissenschaftler über 1.000 tragende und nicht tragende Sauen auf 40 Biobetrieben. Entsprechend der EU-Ökoverordnung wurden die Sauen in Gruppen gehalten, hatten eine meist mit Stroh eingestreute Liegefläche und den vorgeschriebenen Auslauf. Im Schnitt lag der Anteil klinisch lahmer Sauen auf den Biobetrieben bei unter sieben Prozent und damit wesentlicher niedriger als in der konventionellen Haltung, wo durchschnittlich mehr als 20 Prozent der Tiere betroffen sind. Aus diesem Ergebnis leiten die Experten ab, dass das ökologische Haltungssystem grundsätzlich Vorteile für das Tierwohl bietet. Dennoch verweisen sie darauf, dass auch die Qualität des Managements ein wichtiger Faktor für das Tierwohl ist.“


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